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Kapitalist

„Achtung: Ziemlich einseitig geschrieben. Kommunisten kommen hier nicht gut weg. Besser ist einen neutralen Text zu lesen.“ (Die Warnung eines Lesers.)

„Kapitalist“ ist ein doppeldeutiges Wort und wird von Kommunisten oft als eine Art abwertendes „Kampfwort“ gebraucht. Es ist also zu einer Art Beleidigung geworden. Aber es ist eine Beleidigung gegen die man sich nicht wehren kann, da die ursprüngliche Bedeutung nicht negativ war.

Ein „Kapitalist“ bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung eigentlich lediglich einen Menschen der Güter besitzt. Der ursprüngliche Begriff ist also nicht negativ und kann quasi auf jede Person angewandt werden, sogar auf relativ arme Menschen (da in einer normalen Gesellschaft quasi jeder über irgendwelche Besitztümer verfügt).

Heutzutage hat das Wort aber eine leicht andere und aber sehr viel negativere Bedeutung. Denn nach der Definition von Karl Marx, dem Gründer der Kommunistischen Partei ist ein „Kapitalist“ ein Mensch der Dinge besitzt die er verwendet um damit Geld zu verdienen. Also z.B ein Bauer besitzt ein Stück Land, das benutzt er um Apfelbäume zu pflanzen, deren Äpfel er dann verkauft und somit Geld verdient. Wenn das Geschäft mit den Äpfeln dann gut läuft, benutzt er das Geld das er verdient hat dann vielleicht um Leute einzustellen die ihm bei der Ernte helfen. Unser Apfelbauer macht dadurch, dass er Leute einstellt und sie bezahlt eigentlich auch nichts Schlechtes. Sondern im Gegenteil, er macht etwas Gutes. Er bezahlt die Leute, schafft Arbeitsplätze und bietet den Menschen so eine Arbeit und ein Einkommen. Außerdem produziert er etwas das er dann verkauft. In dem Fall sind es Äpfel und die Leute die es kaufen freuen sich dass sie nun dank ihm Äpfel essen können die sie wenn es keine Obstbauern wie ihn gäbe, sonst nicht erwerben könnten. Auch diese Definition von Kapitalist ist also eigentlich nicht negativ und ist eigentlich nichts Böses oder schlimmes.

Arbeiter und Kapitalist - Propaganda-Zeichnung der Kommunistischen Partei welche die „Kapitalisten“ als eine den armen Arbeiter „aussaugende“ Spinne darstellt.

Karl Marx aber machte daraus eine Art Kampfwort, also einen sehr negativen, sehr abwertenden Begriff gleichbedeutend mit „Ausbeuter“. Der Grund warum Karl Marx behauptet solche Menschen wären böse Ausbeuter, ist weil Karl Marx argumentiert dass z.B. der Obstbauer in unserem Beispiel irgendwann vielleicht so viele Äpfel verkauft hat, dass er davon dann wiederum genug Erntehelfer bezahlen kann, so dass er irgendwann selbst gar nicht mehr bei der Ernte mithelfen bräuchte. Mit der Zeit ist also aus unserem relativ einfachen Bauern eine Art Chef geworden der Angestellte hat und Arbeitsplätze schafft. Und Karl Marx nutzt jetzt den Neid der Leute aus die selbst keine Chefs sind und sagt quasi (einfach ausgedrückt) dass so ein Chef extrem böse wäre und er seine Angestellten praktisch zwangsläufig ausbeuten würde. In Wirklichkeit sind aber natürlich nicht alle Chefs böse Menschen, auch wenn natürlich die Angestellten oft neidisch auf ihre Chefs sind und selbst gerne Chefs wären. Aber natürlich kann nicht jeder ein Chef sein und es ist natürlich nicht so wie Karl Marx behauptet, dass alle Chefs böse wären und ihre Angestellten ausbeuten würden oder ihnen zwangsläufig zu wenig Lohn zahlen würden, wäre dies der Fall dann würde sicherlich niemand dort arbeiten wollen und dann müsste unser Obstbauer seine Äpfel eben weiter alleine ernten.

Auch ist es ja nicht so dass unser Bauer sobald er Leute einstellt selbst nicht mehr arbeitet und sich nur auf die faule Haut legt. Denn er hat ja immer noch Arbeit, nur dass es jetzt eben vor allem die Arbeit eines Chefs ist. Er braucht nun seine Äpfel zwar nicht mehr alleine zu ernten, aber er macht ja andere Arbeit - eben die Arbeit eines Chefs die in seinem Fall darin besteht seinen Bauernhof zu verwalten. Dazu gehört dann auch die Verwaltung der Produktionsabläufe, das Vermarkten seines Produktes, das Finden von Großhändlern die seine Äpfel aufkaufen, das Pflegen von Kontakten zu den Kunden, die Buchhaltung, das Bezahlen von Löhnen, das bezahlen von Steuern, das Einstellen von Angestellten, das Kontrollieren der Produktqualität etc. etc.. Er trägt nun die Verantwortung (und auch das Risiko!) für all diese Dinge und muss schauen dass all dies Reibungslos funktioniert und möglichst jeder zufrieden ist, denn ansonsten kann es sehr gut sein dass er ganz schnell Verluste machen wird und er seinen Bauernhof dann vielleicht wieder verliert weil er dann gezwungen ist ihn zu verkaufen um die Verluste zu decken. Er hat also nicht unbedingt weniger Arbeit als vorher und der Druck der auf ihm lastet, das Risiko und die Verantwortung die er trägt - all dies ist sogar noch wesentlich größer als vorher.

Ein „Kapitalist“ ist also eigentlich lediglich ein reicher Mensch der eben z.B. wie unser Obstbauer ein Grundstück besitzt das er kommerziell nutzt. Wobei „reich“ relativ ist. Die genaue Definition ist unterschiedlich. Es wurden z.B. in China und in der Sowjetunion tatsächlich zahlreiche Bauern als angebliche „Kapitalisten“ hingerichtet, die eigentlich aus unserer Sicht gar nicht viel Geld hatten, aber sie haben vielleicht Land besessen und hatten wohl mehr Geld als die anderen Bauern um sie herum. Deshalb sagen manche auch ein Kapitalist wäre jemand der Land besitzt und manch andere sagen ein Kapitalist wäre jemand der Produktionsmittel besitzt und manche sagen es wäre jemand der eine Firma hat bei der er Angestellte beschäftigt und wieder andere sagen ein Kapitalist wäre jemand der eine gewisse Summe an Geld (Kapital) besitzt. Die Definitionen sind also unterschiedlich und sind sehr vage und ungenau. Fest steht aber, dass als Kapitalist meist der bezeichnet wird der über mehr Dinge verfügt als die Leute um ihn herum und auf den die anderen neidisch sind.

Jetzt ist es natürlich keine schlechte Sache reich zu sein, denn simpel ausgedrückt ist ein „Kapitalist“ im Volksmund nichts anderes als einfach ein reicher Mensch. Aber unter Kommunisten ist dies ein extrem negativer Begriff und bezeichnet eine Art und eine Klasse von Menschen die laut Kommunismus „beseitigt“ werden soll. Wobei nicht wirklich unterschieden wird ob dieser reiche Mensch sein Geld nun ehrlich verdient hat oder nicht. Egal ob es ein ehrlicher und guter und hart arbeitender Mensch ist der sein Geld ehrlich verdient hat, es wird dennoch so hingestellt als wäre er dadurch dass er ein reicher Mensch ist automatisch ein „Ausbeuter“ und „Betrüger“ der zwangsläufig faul wäre und sich auf kosten anderer bereichert hätte. Es wird also der Neid der Leute geschürt die weniger Geld haben und so bekam der Begriff „Kapitalist“ über die Jahre einen sehr negativen Beigeschmack, obwohl es ursprünglich gar nichts Negatives bedeutet hat und an sich sicher nichts Schlechtes oder gar böses ist.

Propaganda-Zeichnung der Nationalsozialisten welche die Juden als eine den armen Arbeiter „aussaugende“ Spinne darstellt.

Der Begriff „Kapitalist“ ist ungefähr gleichbedeutend mit dem Begriff „Jud“ wie ihn die Nazis benutzt haben. Nur dass „Kapitalist“ eben zu einer Art Kampfbegriff der Sozialisten wurde und „Jud“ der gleichbedeutende Kampfbegriff der Nationalsozialisten war. Beide Wörter bedeuten in etwa das gleiche, denn die Vorurteile gegen Juden waren historisch gesehen immer schon identisch mit den Vorurteilen gegenüber Kapitalisten (siehe auch die „Protokolle der Weisen von Zion“).

Diese negative Färbung dieser eigentlich neutralen Begriffe geschah meistens über einen längeren Zeitraum durch reißerische und voreingenommene Zeitungsartikel. So las man z.B. in sozialistischen Zeitungen häufig das der und der „Kapitalist“ dieses und jenes Verbrechen begangen hätte, oder versuchen würde leichtgläubige Menschen hereinzulegen, auszunehmen und auszubeuten. Das Problem ist das bei den Lesern solcher Artikel nicht wirklich ankommt das es sich um Einzellfälle handelt (wenn überhaupt) und das die Tatsache das diese Person ein Verbrechen begangen hat (falls es überhaupt stimmt) nicht daran lag das es sich um einen reichen Menschen handelte und das nicht automatisch alle Menschen mit mehr Geld als andere schlechte Menschen sind. Wenn solche Artikel verstärkt auftauchen, dann bekommen die ursprünglichen wertneutralen Begriffe einen negativen Unterton und mit der Zeit entsteht ein Hasswort und aus einem neutralen Wort für einen „reichen“ Menschen der vielleicht sogar ein guter Mensch ist und in Wirklichkeit vielleicht überhaupt nichts schlechtes getan hat, wird ein Wort gleichbedeutend mit „Ausbeuter“ oder „Scharlatan“.

Aber im Gegensatz zu einer Beschuldigung als Betrüger oder Scharlatan, kann sich das Opfer eines Hasswortes wie „Kaptialist“ nicht gegen die Beschuldigung wehren. Ein reicher jüdischer Banker z.B. könnte sich freilich dagegen wehren wenn er als Betrüger, Scharlatan oder Ausbeuter bezichtigt wird. Er könnte einfach vor Gericht gehen und beweisen das diese Vorwürfe unbegründet sind. Er kann sich aber nicht gegen den Vorwurf wehren ein „Kapitalist“ oder ein „Jud“ zu sein, da das Gericht einfach sagen würde „na sie sind doch ein reicher Jude, oder nicht?“.

"Kapitalismus"

Das Wort „Kapitalismus“ wiederum stammt von dem Wort “Kapitalist“ ab. Man kann aber sagen, dass der Begriff „Kapitalismus“ so wie wir ihn heute verwenden von Karl Marx und anderen Kommunisten geschaffen wurde, denn vorher war der Begriff kaum in Gebrauch und hatte vor Karl Marx auch keine negative Bedeutung. Das Wort „Kapitalismus“ ist streng genommen lediglich ein (mittlerweile abwertendes) Wort für „freie Marktwirtschaft“, also ein Wirtschaftssystem. Es ist kein Staatssystem. Es gibt niemanden der die freie Marktwirtschaft „regiert“ oder irgendwelche Macht über sie hat, sonst wäre die Marktwirtschaft ja nicht mehr „frei“. Und entgegen dem was Kommunisten behaupten ist freie Marktwirtschaft an sich auch nicht etwas Schlimmes. Freie Marktwirtschaft (bzw. Kapitalismus) bedeutet lediglich dass jeder frei Handel betreiben darf und Dinge besitzen darf für die er gearbeitet hat. Um also bei unserem Beispiel mit Apfelbäumen zu bleiben, sagen wir zum Beispiel ich bin ein Bauer mit Apfelbäumen aber ohne Kühe. Und mein Nachbar ist ein Bauer mit Kühen, aber ohne Apfelbäume. Ich bin am Verdursten weil ich nix zu trinken hab und er ist am Verhungern weil er zwar genug Milch zum Trinken hat, aber nichts zu essen.

Also kommen wir auf die tolle Idee dass wir doch einfach handeln und tauschen könnten, also gebe ich ihm ein paar Kilo meiner Äpfel und er gibt mir dafür ein paar Liter seiner Milch und schon braucht keiner von uns zu verhungern oder zu verdursten. Und jetzt will ich aber vielleicht nicht immer nur Milch trinken und Äpfel essen, sondern ich möchte vielleicht auch gerne auch mal was anderes essen oder vielleicht auch mal einen Wein trinken. Doof nur, dass der Weinbauer eine Laktose-Intoleranz hat und deshalb meine Milch nicht mag und Äpfel hat er bereits selber welche. Also was machen wir nun? Wir kommen auf die Idee eine Währung einzuführen!

Anstelle nun also vom Milchbauern ausschließliche Milch für meine Äpfel zu bekommen, gibt er mir Geld. Mit diesem Geld kann ich dann entweder Milch kaufen, oder wenn ich bereits genug Milch habe und gerne etwas anderes haben will, dann kann ich mir davon auch etwas anderes kaufen. Jeder nimmt dieses Geld an und ich kann mir davon kaufen was ich möchte und im Gegensatz zu Äpfeln und Milch, kann Geld auch nicht verschimmeln und ich kann es aufbewahren - z.B. für den Winter wenn an den Bäumen keine Äpfel mehr hängen und auch die Kühe weniger Milch geben. Das Geld aber gibt es immer noch und ich kann damit auch in dieser Zeit etwas zu essen kaufen, so dass ich auch im Winter nicht verhungern muss. Das ist das Prinzip von freier Marktwirtschaft bzw. in anderen Worten einfach freier Handel. Es ist also an sich nichts Schlechtes und es hat es immer schon gegeben - schon vor 3.000 Jahren, eben mit solchen simplen Beispielen wie ich gerade eins genannt habe. Hätte es das nicht gegeben, wären wir wohl schon längst verhungert.

Es gibt also auch keine wirkliche Alternative zu dieser Art der freien Wirtschaft. Bzw. gab es zumindest in der Vergangenheit nie eine Alternative. Seit Karl Marx gibt es aber eine Alternative. Laut Karl Marx wäre das bisherige Wirtschaftssystem total schrecklich, die Menschen würden unter der freien Marktwirtschaft ausgebeutet werden und müssten hungern und leiden. Also bietet er den Menschen zum ersten mal eine wirkliche Alternative zu der von ihm als „ausbeuterisch“ verteufelten freien Marktwirtschaft - er bietet ihnen den Sozialismus an. Im Gegensatz zur freien Marktwirtschaft ist der Sozialismus nicht nur ein Wirtschaftssystem, sondern gleichzeitig ist es auch noch eine Ideologie und ein Staatssystem in dem die von Karl Marx gegründete Partei, die Kommunistische Partei absolute Kontrolle über den gesamten Staat, alle Bürger und nicht zuletzt die gesamte Wirtschaft hat. Um die angeblich schlechte freie Marktwirtschaft zu vernichten, gibt es im Sozialismus kein Eigentum mehr, sondern alle Arbeiter und alle Produkte gehören nun dem Staat und der Staat IST nun „die Partei“.

Also gleiches Szenario wie vorher, nur diesmal leben der Apfelbauer und der Milchbauer nicht im von Karl Marx verteufelten „Kapitalismus“ sondern im von Karl Marx gepriesenen Sozialismus. Nun kann der Apfelbauer nicht mehr seine Äpfel an den Milchbauern verkaufen, denn privater Handel untereinander ist nun vom Staat verboten worden. Überhaupt gäbe es jetzt auch nichts mehr das der Apfelbauer verkaufen könnte, denn er besitzt keine Äpfel mehr. Er arbeitet zwar immer noch genauso wie vorher auf seiner Apfelplantage, nur dass diese nun nicht mehr seine Apfelplantage ist da sie ihm von der Kommunistischen Partei weg genommen wurde und nun “VEB Frischobstvertrieb Dorf 1, Lebensmittelkombinat so und so“ heißt und nun ein staatlicher Betrieb ist. Und er ist nun lediglich einer von vielen „Volksgenossen“ oder was auch immer, die eben von der Partei auf diesem Betrieb eingesetzt werden und die Äpfel die er produziert darf er nun auch nicht mehr behalten. Falls er nicht damit einverstanden ist, wird er als “Kapitalist“ bezeichnet und wird „beseitigt“ (heißt wenn er „Glück“ hat kommt er in ein Gefängnis oder Arbeitslager und wenn er Pech hat, wird er gleich erschossen).

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Diskussion

manu, 2016/05/31 12:30

Bitte längere Diskussionen auf der Diskussionsseite oder im Forum führen!

test80.88.25.67,88.89.21.218, 2016/05/31 12:24

Wenn der, der so beschrieben nun zu Reichtum gekommen ist, der es ihm möglich macht, Einfluss auf Politiker und Medien zu nehmen, die ihre Politik bzw journalist. Arbeit darauf ausrichten, seinen Reichtum noch zu mehren, hat das dann immer noch keinen abwertenden Charakter und ist der Erhalt dieses Prinzips nicht auch ideologisch einzustufen. Die Ideologie darin dürfte das Recht des Stärkeren sein, dass dem demokratisch- rechtsstaatlichen Prinzip grundsätzlich zuwider läuft.

test91.0.222.56, 2016/02/09 17:00

Also ich weiß nicht. ich finde, dass der Verfasser, wie es jede Textanalyse leicht zeigen würde, eine ziemlich einseitige Denke an den Tag legt. Das ist natürlich nicht verboten sondern eher die Regel. Allerdings würde ich von einem WIKI-Verfasser schon erwarten, dass er sich wertende, tendenzielle Ausführungen einfach spart. Es gibt auch so genug zu sagen

manu, 2016/02/17 18:27

Wenn du findest dass manche der verwendeten WÖRTER zu sehr abwertend sind, dann kannst du es gerne verbessern und du kannst abwertende Begriffe auch gerne in unsere Liste der Hasswörter (bzw. „Kampfbegriffe“) aufnehmen um diese Begriffe zu entblößen. Allerdings ist das Wort Kapitalist AN SICH ja bereits ein abwertendes und diskriminierendes „Kampfwort“ und da einer der Aufgaben dieses Wikis (ein Wiki ist übrigens kein Markenzeichen oder so was) durchaus darin besteht wertende WÖRTER zu erklären, war es unvermeidlich die eigentliche, ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes und Konzeptes zu erklären, ich kann darin auch nichts entdecken was andere abwertet. Im Gegenteil, der ganze Sinn bestand eben darin aufzuzeigen in wie Fern der Begriff „Kapitalist“ an sich abwertend und diskriminierend ist. In so fern finde ich ist es ein Artikel GEGEN Diskriminierung. Und ich finde auch nicht dass dadurch dass man erklärt was ein Kapitalist wirklich ist, man irgendwie Kommunisten diskriminieren würde. Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen zu behaupten man würde Nazis diskriminieren wenn man erklärt was die Begriffe „Jud“ oder „Bolschewist“ wirklich bedeuten (was wir übrigens auch erklärt haben).

manu, 2016/01/05 11:16

Es hat gerade jemand in dem Artikel einen Kommentar abgegeben. Natürlich kann ich den Kommentar im Artikel nicht so stehen lassen. Nicht weil ich keine negativen Kommentare erlaube - sondern eben einfach weil persönliche Kommentare Dritter a la „dieser Artikel ist scheiße“ nun mal einfach nicht in den Artikel selbst gehören, sie gehören in die Diskussion hier, oder am besten in die Diskussion auf der Diskussionsseite. Weil ich nett bin, habe ich den negativen Kommentar auch nicht gelöscht, sondern lediglich vom Artikel in die Diskussionsseite verschoben, wo Kommentare hingehören.

manu, 2016/01/05 12:25

PS: Ich habe mich mittlerweile entschieden den Kommentar DOCH stehen zu lassen und zwar genauso wie er war, ganz am Anfang des Textes. Ich habe ihn lediglich fetter und deutlicher als einen Warnhinweis erkennbar gemacht (denn ich denke so war er ja sicher gemeint). Außerdem denke ich, es ist für Kommunisten durchaus eine recht sinnvolle Warnung, denn ich weiß dass diese sehr allergisch auf Kritik reagieren können, sich ungern konstruktiv mit Kritik auseinandersetzen wollen und lieber alles was Kritik am Kommunismus beinhaltet pauschal und ohne es wirklich gelesen zu haben als kapitalistische Propaganda abwerten wollen. Und dank des Kommentars können sie dass jetzt. In Wirklichkeit finde ich den nun dadurch entstanden neuen „Warnhinweis“ so gut dass ich versuchen werde ihn auf die eine oder andere Weise in sämtlichen Artikeln über den Kommunismus einzubauen :-D

test84.161.158.12, 2017/09/15 11:23

Dieser Artikel ist schlichtweg tendenziös und entbehrt jeder fundierten Grundlage. Es ist offensichtlich das der Autor oder die Autoren, nebst dem verfolgen eines bestimmten Ergebnisses noch dazu über sehr geringes Wissen über diesen Stoff verfügen. Es werden hier lediglich alle bekannten Stereotypen aneinandergereiht um ein bereits vor dem ersten Buchstaben ausgewähltes Ziel zu erreichen! Ich würde mal plump behaupten ind wiederhole mich teilweise, der Autor hat sich bis auf oberflächliches Schulwissen nicht weiter mit dem Thema beschäftigt. Oder er hat es doch gemacht aber konnte aufgrund seiner erzkonservativen Ideologie nicht anders. Nur vergisst man einfach das sowohl Marx als auch Engels lediglch die Wissenschaft ausgearbeitet haben die die Philosophie der Menscheitsgeschichte zur Geundlage genommen haben. Bedeutet, Begriffe wie Kapitalist oder Kommunist werden hier tatsächlich als Kampfbegeiffe benutzt. Man macht sich nich mal mehr die Mühe dies zu verschleiern.

test84.161.158.12, 2017/09/15 11:25

Dieser Artikel ist schlichtweg tendenziös und entbehrt jeder fundierten Grundlage. Es ist offensichtlich das der Autor oder die Autoren, nebst dem verfolgen eines bestimmten Ergebnisses noch dazu über sehr geringes Wissen über diesen Stoff verfügen. Es werden hier lediglich alle bekannten Stereotypen aneinandergereiht um ein bereits vor dem ersten Buchstaben ausgewähltes Ziel zu erreichen! Ich würde mal plump behaupten ind wiederhole mich teilweise, der Autor hat sich bis auf oberflächliches Schulwissen nicht weiter mit dem Thema beschäftigt. Oder er hat es doch gemacht aber konnte aufgrund seiner erzkonservativen Ideologie nicht anders. Nur vergisst man einfach das sowohl Marx als auch Engels lediglch die Wissenschaft ausgearbeitet haben die die Philosophie der Menscheitsgeschichte zur Geundlage genommen haben. Bedeutet, Begriffe wie Kapitalist oder Kommunist werden hier tatsächlich als Kampfbegeiffe benutzt. Man macht sich nich mal mehr die Mühe dies zu verschleiern.

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