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Frédéric-Louis-Alexandre Freytag (* 18. Oktober 1870 in Baden, Schweiz; † 31. Januar 1947 in Cartigny GE), war der Begründer der Religionsgemeinschaft „Kirche des Reiche Gottes“. Er war bis zur Schließung der Wacht-Turm Druckerei (die später eingetragen wurde als „Wachtturm, Bibel und Traktatgesellschaft“) der Ernsten Bibelforscher 1920, in Genf, als deren Leiter tätig[3] und war auch der Grund, weshalb diese Religionsgemeinschaft, diesen Standort, aufgegeben haben. Heute sind diese Bibelforscher als Zeugen Jehovas bekannt. Er war daneben auch der Begründer der Religionsgemeinschaft „Friends of Man“ (Langform: Philanthropic Assembly of the Friends of Man).

Leben und Wirken

Weil Freytag sowohl Deutsch, Englisch als auch Französisch konnte, wurde er der Übersetzer ins französische von Charles Taze Russell seinen Wachttürmen, welche er für französischsprachige Menschen in Belgien, Frankreich und der Schweiz übersetzen sollte, er wohnte zu der Zeit in Genf, als er dieses Vorrecht bekommen hat. Nach und nach begann Freytag die Religionsgemeinschaft in Frage zu stellen und veröffentlichte dazu eine Zeitschrift „Botschaft an Laodizäa“, in welcher er der Religionsgemeinschaft vorwarf, weltliche Gerichte zu benutzen, Harmagedon falsch prophezeit und falsch berechnet zu haben, sowie „fürstlich“ zu leben, während man Gläubigen den Weg der Armut predigt und sorgte für Spaltungen und Unstimmigkeiten innerhalb der Religionsgemeinschaft, die zu Mitgliederverlusten sorgte.

Der Mann, der eingesetzt wurde um Freytag zu „entmachten“ und extra dazu aus den USA in die Schweiz entsendet wurde, hieß Conrad C. Binkele.

Kirche und eigene Druckerei

Seine Kirche ist ebenfalls unter dem Namen „Menschenfreundliches Werk“ bekannt.

Freytag verkündete, der „zweite Elias“ zu sein, in der Endzeit Auserwählten sammeln müsse. Er druckte an verschiedenen Standorten, unter anderem sogar an der gleichen Druckpresse in der auch die Wachtturmliteratur gedruckt wurde, als auch von der deutschen Zentrale in Frankfurt a. M. Er veröffentlichte die Zeitschriften:

  • „Der Engel Jehovas“.
  • Später wurde die Zeitschrift unbenannt in: „Anzeiger des Reiches der Gerechtigkeit“ (Le Moniteur du Règne de Justice) herausgegeben. Diese erhielten die Menschen welche ein Zeitschriftenabonnement vom Wachtturm hatten, als Beilage mit zugeschickt.
  • Paralell dazu veröffentlichte Freytag die Zeitschrift „Zeitung für Alle“ (Le Journal pour tous), welche ebenfalls nicht mehr gedruckt wird.

Sein Verlagshaus für anschließende Bücher hieß „Der Engel des Herrn“

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