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konservative_parteien_seien_zwangslaeufig_rechts [2014/02/17 13:21] manu |
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| Konservativ im politischen Sinne bedeutet also vereinfacht ausgedrückt das man gewisse Werte und eine ursprüngliche Gesellschaftsordnung erhalten will. Eine Partei die also z.B. die Monarchie erhalten oder wieder einführen will oder die den Papst als Oberhaupt des Vatikans erhalten will oder welche sich für Privateigentum oder den Rechten von Grundbesitzern einsetzte etc. könnte man also z.B. höchstwahrscheinlich als eine "konservative" Partei bezeichnen. | Konservativ im politischen Sinne bedeutet also vereinfacht ausgedrückt das man gewisse Werte und eine ursprüngliche Gesellschaftsordnung erhalten will. Eine Partei die also z.B. die Monarchie erhalten oder wieder einführen will oder die den Papst als Oberhaupt des Vatikans erhalten will oder welche sich für Privateigentum oder den Rechten von Grundbesitzern einsetzte etc. könnte man also z.B. höchstwahrscheinlich als eine "konservative" Partei bezeichnen. | ||
| - | Eine Partei wie die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei könnte man dagegen nicht als "konservativ" bezeichnen, da ihr Ziel eigentlich das exakt gegenteilige ist - nämlich die alten Gesellschaftsordnung und vor allem natürlich Dinge wie Monarchie, Theokratie (Papst oder andere Geistliche als Staatsoberhaupt) abzuschaffen und stattdessen sich selbst an die Macht zu setzen und eine sozialistische Diktatur zu errichten. Auch hat eine nationalsozialistische Partei natürlich letztendlich das Ziel Privateigentum zu Staatseigentum zu machen und ist also auch in diesem Punkt entgegengesetzt. | + | Eine Partei wie die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei könnte man dagegen nicht als "konservativ" bezeichnen, da ihr Ziel eigentlich das exakt gegenteilige ist - nämlich die alte Gesellschaftsordnung und vor allem natürlich Dinge wie Monarchie, Theokratie (Papst oder andere Geistliche als Staatsoberhaupt) abzuschaffen und stattdessen sich selbst an die Macht zu setzen und eine sozialistische Diktatur zu errichten. Auch hat eine nationalsozialistische Partei natürlich letztendlich das Ziel Privateigentum zu Staatseigentum zu machen und ist also auch in diesem Punkt entgegengesetzt. |
| - | Der Grund warum Manche nicht zwischen konservativen Parteien und nationalsozialistischen Parteien unterschieden können, ist vor allem deshalb weil im Wahlkampf konservative Parteien von anderen Parteien oft angegriffen werden. Vor allem sozialistische Parteien haben zum Ziel die alten Gesellschaftsstrukturen zu beseitigen und deshalb sind konservative Parteien zwangsläufig ihre größten Gegner. Deshalb wurden konservative Parteien sowohl von den Nationalsozialisten als auch von den Kommunisten angegriffen. So behauptete die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei z.B. konservative Parteien seien kommunistisch und die Kommunistischen Parteien hingegen behaupteten konservative Parteien seien nationalsozialistisch. Und daher rührt meistens auch das Mißverständnis. | + | Der Grund warum Manche nicht zwischen konservativen Parteien und nationalsozialistischen Parteien unterschieden können ist zum einen ganz einfach wegen der Sitzordnung. In der Sitzordnung der Französischen Nationalversammlung von 1789 saßen die Gegner der Monarchie links und die Befürworter der Monarchie rechts. Diese Sitzordnung wurde später im Reichstag, Bundestag und Landtag sowie von vielen anderen Parlamenten übernommen. Nach dieser ursprünglichen Logik hätte sich die [[NSDAP]] eigentlich links hinsetzen müssen (denn sie waren sicherlich keine Befürworter der Monarchie und wollten diese Macht für sich selbst). Allerdings saßen sie rechts. Daher wird seitdem "rechts" mit der NSDAP in Verbindung gebracht. Im Reichstag "rechts" zu sitzen bekam nun also eine völlig andere Bedeutung als dies ursprünglich der Fall war und die Leute fingen an sowohl konservative Parteien als auch die NSDAP als "rechts" zu bezeichnen obwohl sie eigentlich nichts miteinander zu tun hatten und die meisten konservativen Parteien die größten Gegner der NSDAP waren. Der andere Grund für das Mißverständnis kommt daher das im Wahlkampf konservative Parteien von anderen Parteien oft angegriffen werden. Vor allem sozialistische Parteien (inklusive der NSDAP) haben zum Ziel die alten Gesellschaftsstrukturen zu beseitigen und deshalb sind konservative Parteien zwangsläufig ihre größten Gegner. Deshalb wurden konservative Parteien sowohl von den Nationalsozialisten als auch von den Kommunisten angegriffen. So behauptete die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei [[NSDAP]] z.B. konservative Parteien wären "[[Bolschewist|bolschewistisch]]" und die Kommunistischen Parteien hingegen behaupteten konservative Parteien wären "[[Faschist|faschistisch]]". Und daher rührt meistens auch das Missverständnis. |
| - | Ein Beispiel für eine Partei die meistens als konservativ angesehen wird ist die CDU - wobei dies heutzutage auch nicht mehr so ganz hinhaut - aber zumindest kennt die CDU jeder und wenn ich eine Partei als Beispiel nehmen würde die keiner kennt würde es nichts bringen. | + | Ein Beispiel für eine Partei die meistens als konservativ angesehen wird ist die CDU - wobei dies heutzutage auch nicht mehr so ganz hinhaut - aber zumindest kennt die CDU jeder und wenn ich eine Partei als Beispiel nehmen würde die keiner kennt würde es nichts bringen :-P |
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| Konservatismus (auch Konservativismus; von lat. conservare „erhalten, bewahren“ oder auch „etwas in seinem Zusammenhang erhalten“) ist der Sammelbegriff für politische und geistige soziale Bewegungen, die die Bewahrung der bestehenden oder die Wiederherstellung von früheren gesellschaftlichen Ordnungen zum Ziel haben.Neben dem Liberalismus und dem Sozialismus stellt er eine der drei großen politischen Ideologien bzw. Weltanschauungen, die sich im 18. und 19. Jahrhundert in Europa herausgebildet haben, dar. Im Unterschied zu den beiden anderen stellt der politische Konservatismus allerdings mehr eine Haltung in einer spezifischen historischen Situation als eine geschlossene politische Philosophie dar. | Konservatismus (auch Konservativismus; von lat. conservare „erhalten, bewahren“ oder auch „etwas in seinem Zusammenhang erhalten“) ist der Sammelbegriff für politische und geistige soziale Bewegungen, die die Bewahrung der bestehenden oder die Wiederherstellung von früheren gesellschaftlichen Ordnungen zum Ziel haben.Neben dem Liberalismus und dem Sozialismus stellt er eine der drei großen politischen Ideologien bzw. Weltanschauungen, die sich im 18. und 19. Jahrhundert in Europa herausgebildet haben, dar. Im Unterschied zu den beiden anderen stellt der politische Konservatismus allerdings mehr eine Haltung in einer spezifischen historischen Situation als eine geschlossene politische Philosophie dar. | ||
| - | In seiner Entstehung als politische Weltanschauung wurde der Konservatismus als Gegenbewegung zur Epoche der Aufklärung und den Ideen der Französischen Revolution sowie des Liberalismus und des Radikalismus beschrieben. Im Gegensatz dazu interpretiert Panajotis Kondylis in seiner Konservativismus-Studie den Konservatismus nicht mehr als bloße Gegenbewegung, sondern versteht sie als Reformulierung der Gedankenwelt der "societas civilis". | + | In seiner Entstehung als politische Weltanschauung wurde der Konservatismus als Gegenbewegung zur Epoche der [[Aufklärung]] und den Ideen der Französischen Revolution sowie des Liberalismus und des Radikalismus beschrieben. Im Gegensatz dazu interpretiert Panajotis Kondylis in seiner Konservativismus-Studie den Konservatismus nicht mehr als bloße Gegenbewegung, sondern versteht sie als Reformulierung der Gedankenwelt der "societas civilis". |
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| - | * der Glaube an das Walten der göttlichen Vorsehung in der Geschichte und die Einsicht in die Unzulänglichkeit der menschlichen Vernunft | + | * Der Glaube an das Walten der göttlichen Vorsehung in der Geschichte und die Einsicht in die Unzulänglichkeit der menschlichen Vernunft |
| - | * die konkrete Anschauung und aus der Geschichte gewonnene Erfahrung im Unterschied zu abstrakter Systematik | + | * Die konkrete Anschauung und aus der Geschichte gewonnene Erfahrung im Unterschied zu abstrakter Systematik |
| - | * die Vielfalt des historisch Gewachsenen in der Gesellschaft im Unterschied zur uniformen Freiheit für alle | + | * Die Vielfalt des historisch Gewachsenen in der Gesellschaft im Unterschied zur uniformen Freiheit für alle |
| * Tradition in der Gestalt der unbewussten Weisheit der Ahnen | * Tradition in der Gestalt der unbewussten Weisheit der Ahnen | ||
| * Autorität mit Rücksicht auf die natürliche Ungleichheit der Menschen im Gegensatz zum egalitären Denken | * Autorität mit Rücksicht auf die natürliche Ungleichheit der Menschen im Gegensatz zum egalitären Denken | ||
| - | * die Einheit von bürgerlicher Freiheit und Privateigentum</blockquote> | + | * Die Einheit von bürgerlicher Freiheit und Privateigentum |
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| Der Konservatismus als geistig-politische Strömung in Europa ist in seinem Kern eine politische Ordnungslehre, die ihre Wurzeln in mittelalterlichen und christlichen Ideen hat. Der Konservatismus ging historisch davon aus, dass es eine der menschlichen Vernunft vorgegebene göttliche Ordnung gibt, deren Grundzüge sich vor allem in der Idee eines ewigen, transzendent verbürgten und unantastbaren Rechts ausdrücken (Naturrecht/göttliches Recht). Dem Prinzip der radikalen Neuerung („Avantgarde“) wurde der Gedanke einer politischen und geistigen Kontinuität und einer Orientierung an bewährter, historisch gewachsener Tradition gegenübergestellt. | Der Konservatismus als geistig-politische Strömung in Europa ist in seinem Kern eine politische Ordnungslehre, die ihre Wurzeln in mittelalterlichen und christlichen Ideen hat. Der Konservatismus ging historisch davon aus, dass es eine der menschlichen Vernunft vorgegebene göttliche Ordnung gibt, deren Grundzüge sich vor allem in der Idee eines ewigen, transzendent verbürgten und unantastbaren Rechts ausdrücken (Naturrecht/göttliches Recht). Dem Prinzip der radikalen Neuerung („Avantgarde“) wurde der Gedanke einer politischen und geistigen Kontinuität und einer Orientierung an bewährter, historisch gewachsener Tradition gegenübergestellt. | ||
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| Historisch lassen sich bezüglich der kontinental-europäischen und anglo-amerikanischen Ausrichtung des Konservatismus zwei Hauptströmungen bestimmen, die sich an der jeweiligen Bewertung von Staat und Individuum unterscheiden lassen: | Historisch lassen sich bezüglich der kontinental-europäischen und anglo-amerikanischen Ausrichtung des Konservatismus zwei Hauptströmungen bestimmen, die sich an der jeweiligen Bewertung von Staat und Individuum unterscheiden lassen: | ||
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| + | Im kontinental-europäischen Konservatismus nahm der Bezug auf den Staat eine relativ starke Funktion ein, an der sich konservatives Ordnungsdenken ausrichtete. Der Staat galt als der „natürliche“ Ort politischer Macht und Entscheidung und hatte auch soziale Verantwortung zu übernehmen. | ||
| - | Im kontinental-europäischen Konservatismus nahm der Bezug auf den Staat eine relativ starke Funktion ein, an der sich konservatives Ordnungsdenken ausrichtete. Der Staat galt als der „natürliche“ Ort politischer Macht und Entscheidung und hatte auch soziale Verantwortung zu übernehmen. | + | Im anglo-amerikanischen Konservatismus spielt das dagegen das Individuum eine zentrale, positiv bewertete Rolle, das durch nationale Identität und nationale Symbole durch den Ausdruck gemeinsamer Werte und Ziele bestärkt werden soll. Dagegen wird der Staat negativ als die Verkörperung anonymer Macht und Unfreiheit bewertet. Sicherheit sei hier das Resultat individueller Stärke und Durchsetzungsvermögens und individuelle Verantwortung und privatwirtschaftliche Prinzipien werden positiv mit dem Konservatismus verbunden.</blockquote> |
| - | Im anglo-amerikanischen Konservatismus spielt das dagegen das Individuum eine zentrale, positiv bewertete Rolle, das durch nationale Identität und nationale Symbole durch den Ausdruck gemeinsamer Werte und Ziele bestärkt werden soll. Dagegen wird der Staat negativ als die Verkörperung anonymer Macht und Unfreiheit bewertet. Sicherheit sei hier das Resultat individueller Stärke und Durchsetzungsvermögens und individuelle Verantwortung und privatwirtschaftliche Prinzipien werden positiv mit dem Konservatismus verbunden. | + | |
| Für den anglo-amerikanischen Konservatismus erhält – diametral zur kontinentaleuropäischen Ausprägung – das Individuum eine positive Funktion. Es rückt in das Zentrum der politischen Ideenlehre und bekommt die ordnungsstiftende Funktion zugesprochen, die im europäischen Konservatismus der Staat erhält. Durch nationale Identität und politische Symbole wird das Individuum auf gemeinsame Wertvorstellungen verpflichtet und in seiner ordnungsstiftenden Aufgabe bestärkt. Der Staat erscheint dagegen als Verkörperung anonymer Kräfte und Quelle der Unfreiheit. Sicherheit erscheint als Resultat individueller Stärke und Durchsetzungskraft. Diese individualistische Ausprägung konservativen Denkens geht mit einer starken Betonung privater Wirtschaftsformen und persönlicher Wohlstandssteigerung einher. | Für den anglo-amerikanischen Konservatismus erhält – diametral zur kontinentaleuropäischen Ausprägung – das Individuum eine positive Funktion. Es rückt in das Zentrum der politischen Ideenlehre und bekommt die ordnungsstiftende Funktion zugesprochen, die im europäischen Konservatismus der Staat erhält. Durch nationale Identität und politische Symbole wird das Individuum auf gemeinsame Wertvorstellungen verpflichtet und in seiner ordnungsstiftenden Aufgabe bestärkt. Der Staat erscheint dagegen als Verkörperung anonymer Kräfte und Quelle der Unfreiheit. Sicherheit erscheint als Resultat individueller Stärke und Durchsetzungskraft. Diese individualistische Ausprägung konservativen Denkens geht mit einer starken Betonung privater Wirtschaftsformen und persönlicher Wohlstandssteigerung einher. | ||
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| Seit den 1970er Jahren wird nach der Unterscheidung von Erhard Eppler differenziert zwischen Strukturkonservatismus und Wertkonservatismus: | Seit den 1970er Jahren wird nach der Unterscheidung von Erhard Eppler differenziert zwischen Strukturkonservatismus und Wertkonservatismus: | ||
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| + | Strukturkonservatismus bezeichnet eine Weltanschauung, die eine politische oder organisatorische Ordnung gegen Kritik verteidigen und die in ihr begründete Verteilung von Macht und Ressourcen vor Veränderung schützen oder auch eine in der Vergangenheit entwickelte idealistische Ordnungsidee bewahren will. | ||
| - | Strukturkonservatismus bezeichnet eine Weltanschauung, die eine politische oder organisatorische Ordnung gegen Kritik verteidigen und die in ihr begründete Verteilung von Macht und Ressourcen vor Veränderung schützen oder auch eine in der Vergangenheit entwickelte idealistische Ordnungsidee bewahren will. | + | Der Wertkonservatismus betont bestimmte inhaltliche Positionen wie zum Beispiel die Bedeutung der Menschenwürde, der Treue und gegenseitigen Sorge in der Familie oder anderer Tugenden. Um diese Werte zu bewahren, sind Wertkonservative bereit, Strukturen zu verändern, etwa indem durch eine Steuerrechtsreform die Familie gefördert wird.</blockquote> |
| - | der Wertkonservatismus betont bestimmte inhaltliche Positionen wie zum Beispiel die Bedeutung der Menschenwürde, der Treue und gegenseitigen Sorge in der Familie oder anderer Tugenden. Um diese Werte zu bewahren, sind Wertkonservative bereit, Strukturen zu verändern, etwa indem durch eine Steuerrechtsreform die Familie gefördert wird. | + | |
| Ideengeschichtlich (s. u. Ideen des Konservatismus) versteht man unter Konservatismus eher die Position des Wertkonservatismus. | Ideengeschichtlich (s. u. Ideen des Konservatismus) versteht man unter Konservatismus eher die Position des Wertkonservatismus. | ||
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