| Dankbarkeit spielt im [[Buddhismus]] zweier wichtige Rollen. Zum einen ist es wichtig Dankbarkeit zu erlernen, und zu erkennen, dass für alle Dinge die man empfängt, Opfer von anderen Lebewesen getan wurden. Meist sogar unfreiwillig. Dieses führt mehr und mehr dazu, zu erkennen, dass das eigene Leben von der Güte und dem Wohlwollen, jedenfalls aber von Opfer anderer Lebewesen abhängt. Wenn dieser Kreislauf der Opfer und Abhängigkeit geschätzt, verstanden und erkannt wird, führt dieses zur zweiten wichtigen Rolle von Dankbarkeit: dem Wunsch aus diesem Keislauf von Nehmen und Schuld zu entkommen. Traditionell beginnen Buddhisten, von Kindheit an, Dankbarkeit gegenüber ihren Eltern, den "ersten Göttern"((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/kn/iti/iti.4.100-112.than.html#iti-106 Itivuttaka § 106. Eltern)) zu entwickeln, gefolgt der Dankbarkeit gegenüber jenen, die ihnen die Geschicke, notwendig für das Leben in der Welt, gegeben haben, bis zur Dankbarkeit gegenüber jenen, die einem zum Himmel und darüber hinaus leiten. Jede [[Rezitation]] im Buddhismus, beginnt mit ''Namo''((http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/mun/released.html Ein Herz befreit, Die Lehren von Phra Ajaan Mun Bhuridatta Thera)), einer [[Respekt (Buddhismus)|Ehrerweisung]]. Der höchste Platz für Dankbarkeit für Schüler Buddhas, ist jene, gegenüber ihrem Lehrer, dem Buddha selbst.((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an09/an09.001.than.html AN 9.1 Sambodhi Sutta: Selbst-Erwachen)) Ohne Dankbarkeit entwickelt zu haben, ist eine Ausübung des [[Edler Achtfacher Pfad|Buddhistischen Pfades]] nicht möglich. Mit einer tieferen Betrachtung wird Dankbarkeit, weg von Personen, und hin, zur Anerkennung von heilsamen einzelnen Handlungen gebracht. Persönliche Handlungen der Vergangenheit und der Gegenwart, formen die persönlichen Erfahrungen der Zukunft.((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn12/sn12.025.than.html SN 12.25 Bhumija Sutta: An Bhumija)) Im Erkennen, daß man selbst sehr viele Opfer gebracht hat, um zu dem Punkt zu kommen((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn15/sn15.013.than.html Timsa Sutta: Dreißig)), an dem man angekommen ist, lernt man vor allem auch seinen eigenen geschickten und heilsamen Handlungen dankbar zu sein, und vergeudet sie nicht für schnell vergängliche Dinge. Dankbarkeit ist damit der Beginn, die Mitte und der Antrieb bis zum Ende des [[Dhukkha|Leidens]], und damit die rechte Enthebung jeder Art der Verpflichtung zur Dankbarkeit.((http://zugangzureinsicht.org/html/lib/authors/thanissaro/lessonsofgratitude.html Die Lehren über Dankbarkeit, von Ehrw. Thanissaro Bhikkhu)) So ist die größte Form vom Umsetzung von Dankbarkeit in die Tat, den Weg zur Befreiung aus dem Kreislauf der Verbindlichkeiten, [[Leiden und Stress]], für sich selbst auszuüben und zu verwiklichen. Damit entlaßtet man auch alle anderen Lebewesen von den unvermeidbaren Opfern, die man abverlangt, sollange man sich in [[Samsara]] bewegt. Deshalb wird Dankbarkeit von weisen und rechtschaffenen Personen empfohlen.((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an02/an02.031.than.html AN 2.31-32 Kataññu Suttas: Dankbarkeit)) Gegenüber anderen Religionen, ist bloßes Dankbarkeitserweisen als Gegengeschäft und Anbeten (Anbetteln, Bitten), keine Mittel zur Erlösung und Schuldenerlassung. Der Wille seine Pflichten zu tun, und Schulden begleichen zu wollen, und die Erkenntnis, daß dieses auf weltlichem Weg nicht gelingen kann, ist ein ganz rationaler und nachvollziehbarer Grund und Antrieb, Schuldenfrei mittels geschickten Handlungen, bis zum [[Erleuchtung|Erwachen]], zu werden.((http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an06/an06.045.than.html AN 6.45 Ina Sutta: Schulden))((http://sangham.net/index.php?action=tpmod;dl=get260 Gratitude in the Buddhas Teaching - Mahinda Wijesinghe, Ven. Nyanadassana)) | Dankbarkeit spielt im [[Buddhismus]] zweierlei wichtige Rollen. Zum einen ist es wichtig Dankbarkeit zu erlernen, und zu erkennen, dass für alle Dinge die man empfängt, Opfer von anderen Lebewesen getan wurden. Meist sogar unfreiwillig. Dieses führt mehr und mehr dazu, zu erkennen, dass das eigene Leben von der Güte und dem Wohlwollen, jedenfalls aber von Opfer anderer Lebewesen abhängt. Wenn dieser Kreislauf der Opfer und Abhängigkeit geschätzt, verstanden und erkannt wird, führt dieses zur zweiten wichtigen Rolle von Dankbarkeit: dem Wunsch aus diesem Keislauf von Nehmen und Schuld zu entkommen. Traditionell beginnen Buddhisten, von Kindheit an, Dankbarkeit gegenüber ihren Eltern, den "ersten Göttern"(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/kn/iti/iti.4.100-112.than.html#iti-106|Itivuttaka § 106. Eltern]])) zu entwickeln, gefolgt der Dankbarkeit gegenüber jenen, die ihnen die Geschicke, notwendig für das Leben in der Welt, gegeben haben, bis zur Dankbarkeit gegenüber jenen, die einem zum Himmel und darüber hinaus leiten. Jede [[Rezitation]] im Buddhismus, beginnt mit ''Namo''(([[http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/mun/released.html|Ein Herz befreit, Die Lehren von Phra Ajaan Mun Bhuridatta Thera]])), einer [[Respekt (Buddhismus)|Ehrerweisung]]. Der höchste Platz für Dankbarkeit für Schüler Buddhas, ist jene, gegenüber ihrem Lehrer, dem Buddha selbst.(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an09/an09.001.than.html|AN 9.1 Sambodhi Sutta: Selbst-Erwachen]])) Ohne Dankbarkeit entwickelt zu haben, ist eine Ausübung des [[Edler Achtfacher Pfad|Buddhistischen Pfades]] nicht möglich. Mit einer tieferen Betrachtung wird Dankbarkeit, weg von Personen, und hin, zur Anerkennung von heilsamen einzelnen Handlungen gebracht. Persönliche Handlungen der Vergangenheit und der Gegenwart, formen die persönlichen Erfahrungen der Zukunft.(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn12/sn12.025.than.html|SN 12.25 Bhumija Sutta: An Bhumija]])) Im Erkennen, daß man selbst sehr viele Opfer gebracht hat, um zu dem Punkt zu kommen(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/sn/sn15/sn15.013.than.html|Timsa Sutta: Dreißig]])), an dem man angekommen ist, lernt man vor allem auch seinen eigenen geschickten und heilsamen Handlungen dankbar zu sein, und vergeudet sie nicht für schnell vergängliche Dinge. Dankbarkeit ist damit der Beginn, die Mitte und der Antrieb bis zum Ende des [[Dhukkha|Leidens]], und damit die rechte Enthebung jeder Art der Verpflichtung zur Dankbarkeit.(([[http://zugangzureinsicht.org/html/lib/authors/thanissaro/lessonsofgratitude.html|Die Lehren über Dankbarkeit, von Ehrw. Thanissaro Bhikkhu]])) So ist die größte Form vom Umsetzung von Dankbarkeit in die Tat, den Weg zur Befreiung aus dem Kreislauf der Verbindlichkeiten, [[Leiden und Stress]], für sich selbst auszuüben und zu verwiklichen. Damit entlaßtet man auch alle anderen Lebewesen von den unvermeidbaren Opfern, die man abverlangt, sollange man sich in [[Samsara]] bewegt. Deshalb wird Dankbarkeit von weisen und rechtschaffenen Personen empfohlen.(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an02/an02.031.than.html|AN 2.31-32 Kataññu Suttas: Dankbarkeit]])) Gegenüber anderen Religionen, ist bloßes Dankbarkeitserweisen als Gegengeschäft und Anbeten (Anbetteln, Bitten), keine Mittel zur Erlösung und Schuldenerlassung. Der Wille seine Pflichten zu tun, und Schulden begleichen zu wollen, und die Erkenntnis, daß dieses auf weltlichem Weg nicht gelingen kann, ist ein ganz rationaler und nachvollziehbarer Grund und Antrieb, Schuldenfrei mittels geschickten Handlungen, bis zum [[Erleuchtung|Erwachen]], zu werden.(([[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an06/an06.045.than.html|AN 6.45 Ina Sutta: Schulden]]))(([[http://sangham.net/index.php?action=tpmod;dl=get260|Gratitude in the Buddhas Teaching - Mahinda Wijesinghe, Ven. Nyanadassana]])) |