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Sikhismus

Ein Sikh am Goldenen Tempel (der Sikh) in Indien.

Sikhismus ist eine monotheistische Religion (also eine Religion, die an nur einen Gott glaubt). Die Anhänger werden „Sikhs“ genannt, und ihr heiliges Buch ist der „Guru Granth Sahib“. 27 Millionen Menschen sind Anhänger des Sikhismus, was es die fünftgrößte Religion in der Welt macht. Sie ist am beliebtesten in Asien. Sikhs fallen in der Regel durch ihre Turbane auf die sie quasi immer tragen müssen.

Sikhismus wurde um 1500 von Guru Nanak Dev, dem ersten der „Zehn Gurus“ gegründet. Später wurde von dem zehnten Guru, Guru Gobind Singh der Sikhismus so gestaltet wie wir ihn heute kennen.

Glaubensinhalte

Das heilige Buch der Sikhs ist der „Guru Granth Sahib“. Granth ist Hindi und bedeutet „Buch“. Es enthält die Schriften von jedem der zehn Gurus.

Gott

Der Sikhismus lehrt, dass Gott ewig sei, nicht zu sehen sei, und keinen Körper habe. Es wird gelehrt, dass er das Universum erschaffen hat, es auch wieder zerstören kann und es aufrecht erhält. Er gilt als unendlich. Sikhs beten ihn an, und wiederholen in ihrer Meditation seinen Namen. Sie glauben, alles ist ein Teil Gottes und Gott ist ein Teil von allem.

Erlösung

Anhänger versuchen, den Prozess der Wiedergeburt zu durchbrechen und eins mit Gott zu werden. Es sei schlechtes „Karma“ was die Menschen an der Erlösung hindere. Es wird gelehrt dass schlechtes Karma durch Dinge wie Stolz, Zorn, Gier, Eigensinn und Begierde verursacht wird. Sikhs versuchen sich daher von diesen Dingen fernzuhalten. Sikhs glauben auch, dass sich ein Teil von Gott in allem in der Welt befindet.

Vaisakhi

Vaisakhi ist ein wichtiges Fest das von Sikhs und Hindus gefeiert wird. Vaisakhi wird manchmal auch Basaki genannt. Es ist das Erntedankfest in der Region Punjab in Indien. Vaisakhi wird am ersten Tag des Monats Basak (im Sikh-Kalender) gefeiert.

Gurus

Der Begriff Guru kommt aus dem Sanskrit (einer alten indischen Sprache) und bedeutet, Lehrer. Die Traditionen und die Philosophie des Sikhismus wurden von zehn Gurus geprägt die von 1469 bis 1708 lebten. Dies führte zur Schaffung der Sikh-Religion.

5 K

Die „5 K“ sind die Dinge die Sikhs zu allen Zeiten bei sich tragen müssen. Sie sind:

  1. ungeschnittenes Haar. Dies wird Kesh genannt. Egal ob männlich oder weiblich, wird verlangt dass eine Person sein „Kesh“ bedeckt. In der Regel geschieht dies mit einem Turban oder Schal.
  2. Ein Holzkamm im Haar. Dies wird Kanga genannt. Dies symbolisiert Sauberkeit, was ein wichtiger Bestandteil des Sikhismus ist.
  3. Ein Armreif aus Stahl. Dies wird Kara genannt.
  4. Baumwollunterwäsche. Diese wird Kachera genannt. Es ist eine Erinnerung daran sich von Begierde fern zu halten.
  5. Ein kleines Schwert. Dies wird benutzt um seinen Glauben zu verteidigen und die Schwachen zu schützen. Dies wird Kirpan genannt. Es darf nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Viele von ihnen sind jetzt zugeschweißt.

Fazit

Was die Leute denken, dass sie sind:

Muslimische Terroristen (zumindest sehen sie durch ihren Turban den sie praktisch immer tragen so aus). Zudem tragen sie immer eine Stichwaffe bei sich die sie sich weigern abzulegen, was sie zum Alptraum bei Security Checks macht.

Was es wirklich ist:

Eine friedliche indische Religion, die anderen Religionen gegenüber sehr tolerant ist.

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