Grabsteine sind oft mit den unterschiedlichsten Symbolen und Schriften verziert. Besonders in Bayern kommt es nicht selten vor, dass ein Grabstein allein durch seine Inschriften und Verzierungen viel über den Verstorbenen erzählt. Was der Verstorbene gern hatte, welcher Beruf ausgeübt wurde und vieles mehr. Ein Grabstein ist etwas sehr persönliches und deshalb immer ganz individuell. Ein Grabstein soll unter anderem auch die verschiedene Person repräsentieren. Der Gestaltung ist deshalb kaum Grenzen gesetzt. Durch die jeweilige Friedhofsordnung wird festgelegt, was erlaubt ist und was nicht.
Es gehört zu unserer Bestattungskultur, ein besonderes Mal auf dem Grab zu errichten um an den Verschiedenen zu erinnern. Diese Tradition reicht bis weit in der Zeit zurück. So wurden schon in der Antike Grabsteine für die Toten errichtet. Schon im 18. Jahrhundert wurden Grabsteine mit Inschriften versehen und bis heute sind der Name, das Geburts- und Todesdatum nicht mehr weg zu denken. Diese Daten sind wortwörtlich „in Stein gemeißelt“ und gehören zu jedem Grab, egal ob historische Gedenkstätte oder modernes Grabmal.
Fotos verdeutlichen die Erinnerungen an Verstorbene noch mehr. Das Bild des Toten verstärkt in den Hinterbliebenen oft das Gefühl der Nähe und kann aus diesem Grund auf fast jedem Grabstein gefunden werden. In früheren Zeiten wurde bei der Bestellung eines Grabsteins gleich ein komplettes Familienfoto angebracht. Heute findet man das eher selten.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein Grabmal auf ganz besondere Weise zu gestalten. Egal ob auf einem liegenden oder stehenden Grabstein - die verschiedenen Symbole verleihen jeder Grabstätte zusätzliche Schönheit und können mithilfe ihrer unterschiedlichen Bedeutung ganze Geschichten erzählen. Einige der gängigsten Zeichen und ihre Bedeutungen sind hier zusammengefasst.
Quelle: Grabmalanfertigung München